Gerlgasse 21

Durch gezielte und einfache Maßnahmen bekommt das Haus wieder ein interessantes Erscheinungsbild. Vor die bestehenden Balkone werden unterschiedliche Maxplatten und Lochbleche abwechselnd montiert. Die Farben orientieren sich am Mosaikkunstwerk von Wolfgang Hutter. Entlang von unterschiedlich angebrachten Seilen soll die Bepflanzung hinaufwachsen und für eine angenehme „grüne“ Optik sorgen.

 

Das Haus wurde, nachdem es im 2. Weltkrieg zerstört wurde, von 1962-64 wiederaufgebaut. In dieser Art wurden viele Häuser in Wien gebaut.

Das Besondere an dem Haus ist das an der Ostseite aufgebrachte Mosaikgemälde, dass einen Drachen abbildet, das sogenannte „Huttereck“. Dieses Kunstwerk wurde von dem berühmtem Wiener Maler Wolfgang Hutter geschaffen, der auch im Terrassengeschoß viele Jahre gewohnt hat. Hutter war gemeinsam mit Ernst Fuchs, Rudolf Hausner und anderen Vertreter der berühmten „Wiener Schule des Phantastischen Realismus“.

Das Kunstwerk ist durch die zuvor vergraute Fassade nie wirklich zur Geltung gekommen. Jetzt wird es aufgrund der rundherum aufgebrachten Dämmung eingerahmt. Durch die neue creme-weiße Fassadenfarbe entsteht der notwendige Kontrast und es kommt plötzlich wieder sehr schön zur Geltung.

Durch gezielte und einfache Maßnahmen bekommt das Haus wieder ein interessantes Erscheinungsbild. Vor die bestehenden Balkongeländer werden Maxplatten mit unterschiedlichen Farben und Lochbleche abwechselnd montiert. Die Farben nehmen die Farben des Mosaikkunstwerkes auf.
Zwischen altem Geländer und neuen Maxplatten wird ein durchgehender Metallkasten montiert, in dem man die Pflanzentröge versteckt reinstellen kann. Entlang von unterschiedlich, angebrachten Seilen soll die Bepflanzung hinaufwachsen und für eine angenehme „grüne“ Optik sorgen, eine kleine Wohlfühloase für die Bewohner schaffen. Es entsteht eine durchmischte, unregelmäßige Fassade, die das Erscheinungsbild des Hauses und der Umgebung wesentlich verbessert.
Bei den französischen Fenstern an der Ecke werden ebenfalls im unteren Bereich aufgrund des Sichtschutzes Lochbleche angebracht. Diese sind ebenfalls unregelmäßig angebracht, da die Eigentümer selbst entscheiden können, ob sie es lieber heller oder geschützter haben wollen.
Das Lochblech soll auch bei den oberen Terrassen angebracht werden, um einen schönen oberen Abschluss zu erhalten. Hier soll ebenfalls begrünt werden. Durch das Lochblech wird auch zusätzlich die Dachrinne abgedeckt.

Die Fassade lebt durch die Vielseitigkeit der Balkonelemente und der Begrünung. Und natürlich durch das Mosaik-Kunstwerk von Wolfgang Hutter.
Der Putz mit dem creme-weiß nimmt sich bewusst zurück, um diese Gestaltungselemente besser hervorzuheben.

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